Herzenssache

                                                         

 
 



Herzenssache aktuell * Nepal * 

 

Liebe verehrte Kunden,

viele von Ihnen wissen, dass wir ein Teil unserer Erlöse für einen guten Zweck spenden. Dabei sind wir stets bemüht, das Geld in gute Hände zu geben. Es soll ungefiltert dort ankommen, wo es benötigt wird.

 

Die nächste kleine Geste geht nach Nepal.

Die Berichte und Bilder, die wir in den letzten Tagen in den Medien sahen, berührten uns tief. Es traf die Ärmsten der Armen – unter ihnen viele Kinder.

Wem, welcher Institution, können wir das Geld geben? Wo kommt es gut und 1:1 an?

Hierzu wollten wir unsere Freunde Birte und Ingo um Rat fragen. Birte und Ingo sind am 25.04.15 von ihrer Reise durch Indien / Nepal zurückgekehrt.

Eine Woche vor dem Erdbeben haben die beiden Kathmandu nach 8 monatiger Reise im indischen und nepalesischen Himalaya verlassen. Im März waren sie in Barpak (Epizentrum) wandern.

 

Heute ereilt uns eine E-Mail von Birte und Ingo. Die beiden, herzlichen Menschen hatten sich nun mittlerweile auch viele Gedanken gemacht, wie man den Menschen direkt helfen könnte.

Ja, den Menschen helfen könnte, die sie auf ihrer Reise persönlich kennenlernten. Mit ihnen die Tage verbrachten - mit ihnen lachten.

 

In der E-Mail der Beiden heißt es:

„Wir nehmen das Erdbeben in Nepal persönlich...

Wir sammeln Geld für direkte Hilfe nach dem Erdbeben. Ohne Vereinsgründung, ohne Spendenquittungen. Es sind laufende Unterstützungs- und Entwicklungsprojekte, die von engagierten, kompetenten Nepalesen für Nepalesen ins Leben gerufen wurden. Wir kennen sie persönlich und vertrauen ihnen.

 


DKB Deutsche Kreditbank

Kontoinhaber: Ingo Schmitz

IBAN DE19 12030000 0015531528
BYLADEM1001

 

 

 

Unsere Deutsche Bank Bernkastel-Kues wird das Geld (wahrscheinlich, sind im Gespräch) ohne weitere Gebühren transferieren. Die unterstützten Projekte können und wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht kontaktieren. Wir werden euch jedoch auf dem Laufenden halten und euch informieren.“

 

Auf dieses Konto werden wir das Geld überweisen.

Jeder weitere Euro ist willkommen und wird direkt helfen.

 

Ingo und Birte haben ihre persönliche Einschätzung und eine Situationsbeschreibung von Barpak erstellt.

Diese möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:

 

„Wollt ihr unsere persönliche Einschätzung und mehr über die Situation erfahren?

Wir haben in diesem März eine außergewöhnliche Wanderung zum Achttausender Manaslu in Nepal unternommen. Außergewöhnlich deshalb, weil wir die Wanderung von einem touristisch unerschlossenen Seitental begonnen hatten. Der Weg führte durch den Ort Barpak (Gorkha Distrikt), dem Epizentrum des Erdbebens.

Der Ort besitzt 15.000 Einwohner, deren Häuser aus ein- bis zweistöckigen Steinhäusern, aber auch zum Teil aus neueren Betonhäusern bestehen. Viele Männer dieser Region Gorkha verdienen aus wirtschaftlicher Not den Unterhalt ihrer Familien im Ausland. Die einzige logistische Verbindung in dieses Tal führt über eine Piste, deren Zustand nach einem dreitägigen Regen allerdings so schlammig war, dass wir bereits vorher zu Fuß gehen mussten. 6 Stunden mit dem Jeep von Pokhara bis zum Ende der Teerstraße, dann 5 Stunden im ersten Gang über eine Schlammpiste, dann 7 Stunden zu Fuß bis Barpak. Wir erzählen euch deshalb davon, damit ihr ein Gefühl für Entfernungen, Abgeschiedenheit, Versorgungslage und Machbarkeit bekommt.

Von Barpak wanderten wir über 1 Woche in Richtung Manaslu und der tibetischen Grenze. Die Flanken der Berge sind so extrem steil, dass auch ohne Erdbeben ständig Steinschlaggefahr herrscht und - in unserem Fall - viele gewaltige Schneelawinen abgingen. Schmale Pfade mit uralten Steinstufen verbinden die vielen kleinen Ortschaften, die inmitten der landwirtschaftlich betriebenen Terrassenfelder liegen. Die Menschen versorgen sich größtenteils selbst. Wasser erhalten sie durch das Schmelzwasser der Berge ringsherum. Eine permanente medizinische Versorgung gibt es nicht. In zwei Orten haben wir ein „Dorftelefon“ gesehen. Ein Mobilnetz funktionierte während unseres Aufenthalts nicht.

Während der Wanderung haben wir über die Beschreibung unserer Bergführerin Dawa gelacht, die die Wanderabschnitte mit „nepali flat“ beschrieb: 1000 Höhenmeter runter bis zum Fluss, über eine Hängebrücke und 1000 Höhenmeter auf der anderen Seite wieder rauf, bis wir nach 2 Stunden wieder die gleiche Höhe erreicht hatten. Auf einer Landkarte ohne Höhenangaben könnte man diesen Weg mit 15 Minuten einschätzen.

Im April lag noch so viel Schnee, sodass wir anstatt der 3 Tage Passüberquerung (5400m) mehr als eine Woche für den Rückweg nach Arugath benötigten. Arugath war nach 2,5 Wochen unser Endpunkt, der nun bei der Einschätzung der Erdbebenlage der erste erreichbare Ort für Journalisten und Hilfskräfte ist.

Wir haben euch nur zwei kleine Täler im Himalaya beschrieben. Westlich vom Epizentrum Barpak liegt das touristische Annapurna-Gebiet mit der Stadt Pokhara (eine halbe Million Einwohner), östlich liegt das gewaltige Everest-Gebiet.

Ihr könnt euch nun vielleicht vorstellen, dass die in den Medien beschriebene Lage, um ein Vielfaches dramatischer ist. Es wird Wochen/Monate dauern, bis Verletzte medizinisch versorgt, Leichen geborgen und Überlebende erreicht werden können.

 

In den Medien wird von Menschen berichtet, die Kathmandu in Massen verlassen. Der Hauptgrund liegt nicht nur im fehlenden Trinkwasser, sondern weil aufgrund der allgemein herrschenden Landflucht die Dörfer und damit Familien verlassen werden. Die Kommunikation via Telefon oder Internet ist vielfach zusammengebrochen oder existierte noch nie. Deshalb bringt nur das persönliche Erreichen der abgelegenen Dörfer und die konkrete Suche Gewissheit über das Schicksal der Familienangehörigen. Auch aus diesem Grunde sind momentan im ganzen Land so viele Menschen unterwegs.

 

Journalisten berichten verständnislos von der Teilnahmslosigkeit oder Lethargie der betroffenen Menschen. Dieser Zustand war auch für uns in vielen tragischen oder gefährlichen Situationen stark spürbar. Unsere nepalesischen Freunde erklärten es so: Die Menschen, hinduistischen und buddhistischen Glaubens, nehmen ihr Leben vielfach klaglos an, da ihr Schicksal auf ihrem persönlichen Karma beruht. Hinzu kommen die Geburt in eine bestimmte Kaste, mangelnde Bildung und fatale Ignoranz.

Die Spiritualität in diesem Land ist allgegenwärtig und bestimmt den Alltag und damit ihr Leben. Die Leichen werden nicht wegen der Seuchengefahr (wie falsch berichtet wurden) verbrannt. Die Menschen glauben an die Wiedergeburt und daran, dass die Seele durch das Feuer den Körper verlässt. Viele dieser wichtigen religiösen Rituale müssen von den Söhnen der Familien durchgeführt werden.

 

Nepal ist ein Entwicklungsland und zählt zu den ärmsten der Welt. Diesen Zustand sollte auch ein ausländischer Tourist kennen, wenn er seine Urlaubsreise bucht. Wer die Verantwortung und Risiken für sich selbst nicht tragen kann, sondern stattdessen Dritte beauftragen will, sollte keine Reise in dieses Land planen. (Reinholt Messern hat dies in den vergangen Tage sehr deutlich auf den Punkt gebracht und die Prioritäten kritisiert) 

Wir haben die letzten drei Monate in Nepal verbracht. Das Land ist arm, wenn wir nur die vorhandenen und erwirtschafteten Geldmittel betrachten. Aber es ist so reich an liebenswerten Menschen, an überwältigender Natur und an Kulturschätzen. Der Reichtum, den sie in sich tragen, konnte nicht zerstört werden. Damit sie allerdings ihren Stolz, ihre Würde und Selbstbestimmung erhalten können, brauchen sie nicht nur finanzielle Unterstützung aus dem Ausland, sondern eben auch politische und gesellschaftliche  Stabilität. Eine Riesenherausforderung für ein Land, das als Bollwerk zwischen den Interessen der Atommächte China und Indien liegt…

 

Wir werden unsere konkrete Unterstützung und Kommunikation nach Nepal noch einige Tage zurückstellen. Auch unsere persönliche Sorge und die Suche nach einzelnen Menschen werden wir zurückstellen, weil unsere Gefühlslage nicht wichtig ist. Die Menschen in Nepal benötigen zurzeit handfeste, fachliche Hilfe. Sie brauchen Zeit für die Suche ihrer Angehörigen, um sie medizinisch zu versorgen oder um sie einzuäschern. Sie müssen ihr Leben notdürftig organisieren, um leben zu können.

Danach erst, kann unser gesammeltes Geld helfen.“

 

Darüber hinaus möchten wir Ihnen ein paar Bilder aus dem Epizentrum und vom Manaslu vor dem Erdbeben zeigen, damit Sie einen kleinen Einblick über das wunderbare Land und die liebenswerten Menschen erhalten:

             

Hier Bilder

 

 

 
 
 
Ein Engel geht auf Reisen 2014
 

Liebe Kunden,
auch dieses Jahr haben Sie bereits für Freude gesorgt.

Sie wissen, dass wir mit unserer Serie Herzenssache einen bestimmten Betrag in ein Projekt geben, um anderen Freude zu schenken.

 

Die Freude konnten wir auch dieses Jahr in das Kinderdorf "Amani Orphans' Home Mbigili" bringen. 

Mit Ihrem Einkauf ließen Sie Kinderaugen leuchten

 

Unser Engel Klaudia ging wieder auf Reisen. Sie besuchte wieder ihre "zweite Heimat".

Mit Ihrem Einkauf bei Engel oder Bengel konnte Klaudia den Kindern auch dieses Jahr einen unvergesslichen Tag bereiten.

Es stand ein Ausflug auf dem Programm. Ein Bus wurde gemietet. Der Ausflug ging, etwa 50 km vom Kinderdorf Mbigili entfernt, zu dem Spielplatz - Bwanai Campsite.

 

Klaudia erzählte uns, dass die Kinder sich vor Reiseantritt hübsch angezogen haben. Am Abend vorher war sowieso schlechtes Einschlafen.
Und dann wurde im Bus vor lauter Freude gesungen. In der nächsten Zeit werden wir einen kleinen Mitschnitt, zum Anschauen und Freude genießen einstellen.

 

Für die Kinder war es das Größte. Die meisten von ihnen haben noch nie in Ihrem Leben einen Spielplatz gesehen. 

Schauen Sie sich die Bilder an. Es war ein Riesenspaß. Wieder einmal ein Erlebnis von dem die Kinder lange zehren.

 

Get the Flash Player to see this player.

 

Mit wenig viel erreichen - mit kleinen Gesten die Herzen öffnen. 

Klaudia meinte, auf der Rückfahrt wurde nicht gesungen - es waren alle müde und glücklich. 

 

Das Team von Engel oder Bengel bedankt sich noch einmal recht herzlich bei Ihnen für Ihren Beitrag zum Glücklichsein.

 

Ihre Anja Bursche & Team



                                                


 
 
 
Ein Engel geht auf Reisen 2012

 
                           


Ein Teil unserer Philosophie lautet: mit kleinen Gesten – große Freude bereiten.
 
Liebe Kunden,
Sie trugen dazu bei, dass unsere Philosophie lebt.
Sie haben mit Ihrer Geste Kinder glücklich gemacht.
Was gibt es Schöneres und was gibt es ungeschminkt Dankbareres als leuchtende Kinderaugen?
 
Ein Teil unseres Umsatzes spenden wir jährlich für einen guten Zweck. Wir möchten dabei aber auch ein gutes Gefühl haben, denn schließlich ist es ein Teil Ihres Geldes, welches Sie uns anvertrauten.
 
Unsere Bekannte, Klaudia Schmitz, fuhr im Februar 2012 wieder nach Tansania in das Kinderdorf „Amani Orphans’ Home Mbigili”.
Ihr gaben wir einen kleinen Betrag mit auf die Reise – mit der Bitte, mache den Kindern damit eine Freude.
 
Und Sie tat es!
Schauen Sie sich die Bilder an.
 
Ein Ausflug stand auf dem Programm. Es wurde ein Bus gemietet.
Für viele der Kinder der erste Ausflug ihres Lebens.
Eine große Reise – mit dem gesamten Kinderdorf – mit ihrer großen Familie.
 
Für uns alle – damit meine ich auch Sie  - eine kleine Geste. Für die Kinder – eine großes und bleibendes Erlebnis.
 
Recht herzlichen Dank dafür!
 
Ganz herzlich möchte ich auch der Klaudia für ihren Einsatz und ihr Engagement danken.
Für mich war es bestimmt nicht die letzte kleine Geste, da ich weiß, dass diese zu 100% ankam.
Ich denke, ich spreche auch in Ihrem Namen, liebe Kunden.
 
Weitere Informationen zu dem Kinderdorf Amani Orphans’ Home Mbigili erfahren Sie unter http://www.mbigili.de.

 

 

 

 

                                                                             


                                                   

Zurück